Der Goldstandard

ANOMALO­SKOP

So klären Augenkliniken das Rot-Grün-Sehen tatsächlich. Ein Kreis ist in zwei Hälften geteilt: Oben liegt ein festes Gelb. Die untere Hälfte stellen Sie selbst her, indem Sie Rot und Grün mischen. Wenn die beiden Hälften zu einer übergangslosen Scheibe werden, haben Sie einen Abgleich erreicht — und wo Sie die Mischung dafür einstellen mussten, zeigt, wie Ihre Rot- und Grünzapfen im Verhältnis stehen.

So funktioniert es

1
Rot ↔ Grün mischen (unten)
Schieben Sie, bis der Farbton unten dem Gelb oben entspricht.
2
Helligkeit abgleichen (oben)
Regeln Sie die Helligkeit des Gelbs, bis die Naht zwischen den Hälften verschwindet.
3
Festhalten — dreimal
Jede Runde beginnt zufällig verstellt. Wo Sie landen und wie stark Sie streuen, ist das Ergebnis.
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Runde 1 von 3 — machen Sie aus den beiden Hälften eine einheitliche Scheibe.

Oben: gelbe ReferenzUnten: Ihre Mischung
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Ergebnis

IHR
ROT-GRÜN-
ABGLEICH

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Hinweis
Ein echtes Anomaloskop arbeitet mit reinen Einzelwellenlängen und sorgfältiger Kalibrierung; ein Bildschirm nutzt breitbandiges RGB mit unbekanntem Gamma. Dies ist daher ein Eindruck des Instruments, nicht das Instrument. Es kann eine Protan-Neigung (mehr Rot nötig) oder eine Deutan-Neigung (mehr Grün nötig) andeuten und einen weiten Abgleichbereich zeigen, aber ein saubererer Abgleich hier schließt eine Schwäche nicht aus. Alles Auffällige sollte von einer Fachperson bestätigt werden. Keine Diagnose.

Das Anomaloskop ist der klinische Goldstandard, auf den sich die veröffentlichte Open-Access-Methode von OpticQuiz zum Farbsehen beruft — Artikel und Quellcode lesen →